Wie viele Spiele braucht eine Wett-Statistik, um aussagekräftig zu sein?

Als grobe Orientierung gilt: unter etwa 10 Spielen ist eine Quote kaum belastbar, ab rund 30 Spielen wird sie brauchbar, und Liga-Werte über eine volle Saison (300 und mehr Spiele) sind stabil.

Wie wird die Quote berechnet?

Der Grund ist die Schwankungsbreite: bei 10 Spielen verschiebt ein einziges Ergebnis die Quote um 10 Prozentpunkte, bei 300 Spielen nur um 0,3. Deshalb gehört zu jeder Quote der Nenner — also die Zahl der ausgewerteten Spiele.

Worauf man beim Lesen achten muss

  • Kurze Fenster wie „letzte 5 Spiele“ zeigen Form, nicht Niveau. Beides zu verwechseln ist der häufigste Fehler beim Lesen von Wett-Statistiken.
  • Eine Quote ohne Angabe des Zeitraums und der Spielzahl lässt sich nicht einordnen — und wird von Suchsystemen entsprechend zurückhaltend zitiert.
  • Mehr Daten sind nicht automatisch besser: Werte aus einer weit zurückliegenden Saison beschreiben eine andere Mannschaft.

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